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Die Chronik der Chaoszwerge

Die Chaoszwerge sind nahe Verwandte der Zwerge. In körperlicher Hinsicht unterscheiden sich Chaoszwerge kaum von anderen Zwergen. Sie haben mächtige Fangzähne, sehen ihnen aber ansonsten sehr ähnlich. Der Unterschied zwischen Zwergen und Chaoszwergen zeigt sich deutlich in der Handhabung der magischen Energien. Zwerge verabscheuen Zauberei, die Chaoszwerge hingegen wandten sich ihr mit Hingabe zu, und ihr Volk brachte mächtige Zauberer hervor.

Die genaue Geschichte der Chaoszwerge liegt unter den Schatten der Vergangenheit begraben. Ihr Reich liegt in einem gewaltigen natürlichen Becken, dessen westlicher Rand vom Weltrandgebirge und von den Trauerbergen gebildet wird. Nur wenige Bewohner der Alten Welt haben je ihren Fuß in diesen Bereich gesetzt. Und noch weniger konnten je aus dem Reich der Chaoszwerge entkommen. Die wenigen, die durch Flucht der Sklaverei entkommen konnten, werden meist dermaßen von ihren schrecklichen Erinnerungen geplagt, daß sie nicht über die Zeit der Gefangenschaft sprechen wollen oder können. Diejenigen, die trotzdem Bericht ablegten, erzählen von Folterungen, Opfern und furchtbaren Ritualen,

Chaoszwerge führen hauptsächlich Krieg, um die Unmengen von Sklaven zu beschaffen, die sie benötigen. Kleine Armeen aus Chaoszwergen reisen Hunderte von Meilen, um Ork- und Goblinfestungen zu überfallen. Wenn sie einen Stamm unterwerfen, nehmen sie möglichst viele Sklaven, ketten diese aneinander und schleppen sie vor ihre Meister nach Zharr-Naggrund. Manchmal stoßen diese Sklavenjäger bis in die östlichen Ausläufer des Weltrandgebirges vor.

Imperiale Zeitrechnung

  • -4500 Das Zeitalter der Ahnengötter. Aus dieser Epoche sind keinerlei schriftliche Aufzeichnungen überliefert. Aber der Legende nach haben die Zwerge mit ihrer langsamen Besiedlung des Weltrandgebierges ungefähr um das Jahr 5000 vor Sigmar herum begonnen.

  • -4300 In diesem Jahr gelangten ehrgeizige Zwerge bis zum nördlichsten Zipfel des Weltrandgebirges, einem ausgestorbenen, mit den gebleichten Knochen zahlloser Lebewesen übersäten Gebiet. Sie gaben diesem kalten, kahlen Land den Namen Uzkul oder Das Große Schädelland.

  • -4000 Der Kontakt zwischen den weit verstreuten Zwergenstämmen im Weltrandgebirge und den Ländern der Finsternis geht verloren. Die Zwerge im Westen, hielten ihre östlichen Verwandten durch den Einbruch der Chaoskräfte, für vernichtet,

  • -3500 Das Zeitalter der Ahnengötter endet mit dem Einbruch der Chaoskräfte in die Welt. Die Chaoszwerge beginnen Hashut, den Vater der Finsternis, zu verehren.

  • -2700 Uralten, heutzutage kaum noch bekannte Legenden der Chaoszwerge, berichten wie durch Beschwörungen der mächtigsten Zauberer der Chaoszwerge die gigantische Stadt Zharr-Naggrund, der Turm des Feuers und der Trostlosigkeit, vollkommen aus schwarzem Obsidian erschaffen wurde.

  • -2600 Sämtliche Stammesverbände der Orks und Goblins, zwischen der Ebene von Zharr und den Bergen von Gorgoth, wurden durch die Armee der Chaoszwerge unterworfen.

  • -150 Die Zauberer der Chaoszwerge unternahmen den Versuch, mit Hilfe dunkler Magie eine neue Orkgattung zu züchten, um bessere Orksklaven zu erhalten. Das Ergebnis dieser Anstrengungen waren die Schwarzorks.

  • - 100 Die Schwarzorks hatten sich als nicht besonders zuverlässig erwiesen. Der Orkinstinkt blieb lebendig, und so rebellierten diese gegen ihre Herren und zerstörten dabei fast die Chaoszwerge und ihre Stadt Zharr-Naggrund. Mit äußerster Brutalität brachen die Chaoszwerge den Widerstand der Schwarzorks. Nur wenige konnten der entsetzlichen Vergeltung durch die Chaoszwerge entgehen und leben seitdem in den Trauerbergen. Die Meister der Chaoszwergen entschieden sich, diese wenigen Stämme nicht zu vernichten, um sie später als Unterstützungstruppen für ihre Armeen rekrutieren zu können.

  • 500 Die Chaoszwerge entdeckten reiche Erzvorkommen unter dem Plateau von Gorgoth und errichteten eine Bergwerkskolonie.

  • 1000 Um genügend Sklaven zu erbeuten, folgt die Flotte der Chaoszwerge dem Toten Fluß und überquere das Meer der Verzweiflung. Sie beginnen damit, die dortigen Reichen zu plündern und ganze Volksstämme werden nach Zharr-Naggrund verschleppt. Die Chaoszwerge stellen den Bau des Großen Tunnels, der die Wasserfälle des Verderbens mit dem Chaosmeer verbindet, endlich fertig. Der Große Tunnel ermöglicht es den Chaoszwergen unter dem Hochplateau Tzorn Uzkul hindurch bis in die Nördlichen Länder zu fahren.

  • 2493 Die Schlacht bei Anurel´s Grab. Sklavenjäger der Chaoszwerge begegnen südlich der Ebene der Knochen einer Armee der Hochelfen.

 
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