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Die Schlachten des ersten Tages

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1. Spiel des ersten Tages (zufällige Begegnung)

dh01.jpg (29313 Byte)Wie Tage so beginnen. Natürlich mit einem Unfall. Zwei Streitwagenlenker konnten sich nicht über die Wegeverkehrsvorschift einigen und hatten sich ineinander verkeilt. So wurden das Kontingent der Waldelfen zu einem Umweg gezwungen. Dabei trafen sie auf einen Slann-Magierpriester mit seinem Gefolge. Irgendwie kam Taranis dieser orangefarbener Slann bekannt vor. Nach kurzem Nachdenken viel es ihm wieder ein. Koga, Konga oder so ähnlich war sein Name. Es gab schon häufiger Streit mit ihm und die Waldelfen bezogen vorsichtshalber Verteidigungsposition. Der Angriff der Waldelfen sollte auf dem rechten Flügel erfolgen. Dieser wurde von einem Skink-Schamanen befehligt. Unter seinem Kommando befand sich eine Skink-Kohorte mit zwei furchterregenden Kroxigoren in ihren Reihen und zwei plänkelnde Gruppen Skins. So machten sich die Waldreiter, der Baummensch und eine Gruppe von Kampftänzern kurzerhand auf den Weg. Der andere Teil der Waldelfen sollte das Zentrum der Echsenmenschen zu beschäftigen. Dieses wurde vom Slann persönlich befehligt. Unter seinem Kommando befanden sich zwei Helden, eine plänkelnde Gruppen Skins, zwei Salamander und zwei eindrucksvolle Kohorten aus Sauruskrieger, eine davon bestand sogar aus den berüchtigten Tempelwachen und über ihren Köpfen wehte das Banner der Macht. Die Waldelfen eröffneten das Spiel und konzentrierter Pfeilhagel regneten auf die Salamander und plänkelnde Skinns nieder, blieb jedoch ohne durchschlagenden Erfolg. Die zähe Schuppenhaut der Echsen rettete vielen das Leben. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten, war aber gleichfalls wenig erfolgreich. Im magischen Duell mit den Slann verlor der Waldelfenzauberer sein Leben. Auf dem rechten Flügel gingen die Waldreiter zum Angriff über. Es gelang ihnen sogar einen der Kroxigore auszuschalten und den anderen zu verwunden. Im Gegenzug gelang es den Echsen nicht, die Waldreiter zu verwunden. Durch ihre große Masse konnten die Echsen aber den Nahkampf für sich entscheiden und die Waldreiter wendeten sich zur Flucht. Unbeeindruckt von der Niederlage der Waldreiter zermalmte der Baummensch den Skink-Schamanen. Eine plänkelnde Gruppe von Skinns konnte den Verlust ihres Schamanen nicht überwinden und wendete sich zu Flucht. Der Slann-Magierpriester wurde langsam ungeduldig und befahl seinen Trägern den Angriff auf Taranis. Angesichts der Gefahr schoß der Waldelf mit dem Pfeilhagel des Verderbens auf den Slann und fügte diesen zwei Wunden zu. Der sich anschließende Kampf zwischen den beiden Generälen war kurz und blutig. Der Slann verwundete den Waldelf und wurde anschließend von diesem erschlagen. Der Entlastungsangriff der Salamander erfolgte zu spät und brachte keinen Erfolg. Die Echsen hatten den Tod ihres Slann nicht mitbekommen und griffen unverzagt weiter an. Die Kampftänzer warfen sich mutig den Tempelwachen entgegen und attackierten den Helden, konnten diesen jedoch nur verwunden und wurden anschließend von den wütenden Echsen zerrissen. Der Angriff war so heftig, daß er auch die beiden Einheiten der Bogenschützen noch überrollte. Mit dem völligen Zusammenbruch des rechten Flügels hatten die Waldelfen die Schlacht entgültig verloren.

 

2. Spiel des ersten Tages (Schlauch)

dh10.jpg (46397 Byte)Für ihren koordinierten Rückzug blieb den Waldelfen nur der Weg durch eine Schlucht. Und genau dort trafen sie auf eine imperiale Armee. Gleich in der ersten Reihe lärmte eine ganze Schar irrsinniger Existenzen, dicht gefolgt von einem Regiment Hellebardenträger mit seinen beiden Abteilungen. In der Reserve befand sich ein Kontingent der Flügelulanen aus Kislev, eine Schwadron Pistoliere und eine Höllenfeuer-Salvenkanone. Kurz vor dem Horizont war noch je eine Gruppe Halblinge und Bogenschützen zu sehen. Das Kommando hatte ein kampferprobter Held des Imperiums. Karl Franz hatte ihm sogar einen Pegasus überlassen. Die Schlucht verhinderte eine volle Entfaltung der imperialen Masse. Die Schar der irrsinnigen Fanatiker stürmte laut schreiend auf die Waldelfen zu, während das imperialen Regiment sehr besonnen reagierte und erst seine volle Kampfkraft entfaltete. Der General, der Zauberer und das Kontingent der Flügelulanen umging die Schlucht mit der überaus finsteren Absicht eines Flankenkenangriffs, scheiterte aber am konzentrierten Beschuß der Waldelfen. Der imperiale General befahl daraufhin für das stark dezimierte Kontingent der Flügelulanen den Rückzug in die Reserve und griff zur Entlastung seiner Armee eine Gruppe Waldelfenkundschafter an, gewann den Nahkampf, verfolgte die sportlichen Elfen und landete in deren Rücken. Nach diesem Angriff bezog nur der General der Waldelfen mehr oder weniger freiwillig eine neue Position. Die Schar der irrsinnigen Fanatiker war zwischenzeitlich bedrohlich nahe an die Waldelfen gekommen. Die Drayaden und der Baummensch griffen sie an, brachten ihnen auch sehr schwere Verluste bei, konnten sie aber nicht vollständig eliminieren. Die Kampftänzer griffen das Regiment Hellebardenträger an und durchborten zwei Helden mit ihren Schwertern. Dem Waldelfenzauberer gelang ein "Bewegungsspruch" und so fanden sich die Waldreiter unerwartet im Nahkampf mit dem imperialen General wieder, in ihrer Überraschung konnten sie diesen jedoch nur zwei tiefe Kratzer beibringen. Der General der Waldelfen konnte den Nahkampf der Waldreiter nicht mehr tatkräftig unterstützen und schoß mit dem Pfeilhagel des Verderbens auf die plänkelnden Halblinge, sie gingen alle verletzte zu Boden. Nachdem beide Armeen keinen entscheidenden Vorteil durch die Schlacht ziehen konnten, einigten sich die Generäle auf ein Unentschieden und beide Armee passierten die Schlucht.

 

3. Spiel des ersten Tages (Auge in Auge)

dh09.jpg (27277 Byte)Die Waldelfen hatten ein kleines Problem. Kein Einsatz von Schußwaffen und Zauber in der ersten Runde. Dafür standen sie Zwergen "Auge in Auge" gegenüber. Der Abstand zwischen beiden Armeen betrug nur wenige Zoll. Die Zwerge grinsten bis über beide Ohren. Drei große Einheiten von Kriegern, Langbärten und Eisenbrecher warteten nur auf den Angriffsbefehl. In der Reserve stand noch eine Einheit von 20 Armbrustschützen und eine Orgelkanone.Taranis formierte seine Armee und erwartete die Zwerge. Zwerge haben große Streitäxte und einen kurzen Geduldsfaden. Ohne langes Zögern stürmten die Klankrieger und Langbärte auf die Kundschafter zu. Diese wählten allerdings die Flucht und ließen die Zwerge mit einem mißglückten Angriff direkt vor den Drayaden, Kampftänzern und dem Baummensch stehen. Diese, hocherfreut ließen sich die Gelegenheit natürlich nicht entgehen und stürmten nun ihrerseits auf die Zwerge zu. Der Baummensch wählte sich als entsprechenden Gegner den Runenmeister. Die Kampftänzer stürzten sich mit wild rotierenden Schwertern auf den General und die Drayaden griffen sich die Klankrieger. Der unglückliche Zwergengeneral wurde trotz seiner "Meisterrune der Vergeltung" in Fetzen gehackt und der Baummensch zerschmetterte den Runenmeister. Die Zwerge sind für ihren unerschütterlichen Mut bekannt und so war es auch. Selbst nach diesen schweren Verlusten kämpften alle Zwerge bis zum letzen Atemzug weiter und dieser kam schnell. Die Klankrieger und die Langbärte wurden völlig ausgelöscht. Die Orgelkanone funktionierte nicht richtig und wurde später von den Kampftänzern in handliche Stücke zerlegt. Die Armbrustschützen lieferten sich bis zum Ende der Schlacht ein Fernkampfduell mit den Kundschaftern und fast alle Zwerge sackten getroffen zu Boden. Gegen Ende der Schlacht standen nur noch die Eisenbrecher und zwei trotzige Armbrustschützen.

 
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