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Die Schlachten des zweiten Tages

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1. Spiel des zweiten Tages (zufällige Begegnung)

dh12.jpg (67700 Byte)Die Sonne war gerade aufgegangen, als die kleine Gruppe der Waldelfen sich einen Weg durch den Wald bahnten. Als sie endlich die Lichtung erreichten, positionierten sie sich am Waldrand. Auf der Lichtung befanden sich doch wirklich Hochelfen. Ihr Befehlshaber, ein junger Prinz wurde von einem großen Regiment der Weißen Löwen und ihr ehrwürdiger Oberzauberer von einer großen Einheit Speerträgern begleitet. Zwei Regimenter Bogenschützen, ein kleines Regiment der Drachenprinzen und drei (!) Speerschleudern gehörten auch noch zum Kontingent dazu. Die Drachenprinzen ritten sofort den Waldelfen entgegen und der Rest der Hochelfen schoß zur Begrüßung ihrer Vettern eine Ehrensalve. Leider direkt in die Richtung der Waldelfen. Glücklicherweise waren die Hochelfen nur mäßige Schützen und es gab nur wenige Verluste zu beklagen. Die Waldelfen zeigten sich nicht sonderlich von diesen Schießkünsten beeindruckt und alle Einheiten hielten ihre Stellung. Eine entsprechende Antwort ließ auch nicht lange auf sich warten und zwei Speerschleudern gingen im Pfeilhagel der Waldelfen zu Bruch. Eine Gruppe der Kampftänzer plänkelte den Drachenprinzen entgegen, der Baummensch bezog eine neue Position in einem Wald und die Waldreiter ritten um ein Gehöft, nur um sich im Sichtfeld der letzten Speerschleuder wiederzufinden. Die erfreuten Hochelfen ließen sich diese Gelegenheit natürlich nicht entgehen und schossen zwei der Waldreiter nieder. In ihrer Panik ergriffen die Reiter die Flucht und kamen erst kurz vor dem Spielfeldrand wieder zum stehen. Von diesem Erfolg ermutigt, marschierten die Weißen Löwen auf die Waldelfen zu. Die Drachenprinzen wollten die kleine Gruppe der Kampftänzer niederreiten, wurden jedoch von den wild herausspringenden Kampftänzern völlig verwirrt. Der Baummensch nutzte die Gunst der Stunde und griff die Drachenprinzen in der Flanke an. Diese, noch völlig von den verrückten Kampftänzern verwirrt und verängstigt, ergriffen so schnell die Flucht, daß es dem Baummensch nicht möglich war sie einzuholen. Auch diese Reiter kamen erst kurz vor dem Spielfeldrand wieder zum stehen. Weit von der bedrohlichen Speerschleuder und dem großen Baummenschen entfernt, beruhigten sich beide Reitergruppen wieder. Inzwischen waren die Weißen Löwen bedrohlich nahe an die Stellungen der Waldelfen gekommen und griffen erfolgreich eine Gruppe plänkelnder Kundschafter an. Von der Wucht und der Masse dieses Angriffs wurden diese völlig überrollt. Der Angriff kam erst in der Hauptlinie der Waldelfen wieder zum stehen. Hier, von allen Seiten umzingelt machten die Weißen Löwen ihren Namen alle Ehre und hielten unbeeindruckt von allen Verlusten eisern ihre Position. Das Spiel endete mit einem "moralischen" Sieg für die Waldelfen.

 

2. Spiel des zweiten Tages (Verräter)

dh03.jpg (32089 Byte)Soso, also in dicken Rüstungen schwitzende Ritter sollten meine Waldelfen daran hindern, den Verräter zu jagen. Die Bretonen mit ihren schwergepanzerten Einheiten können ein harter Brocken für Waldelfen sein. Drei Lanzen mit Grals-, Quest- und Königsrittern befanden sich im Gefolge des Generals. Er selbst ritt auf einem Greif und hatte sich das Todesschwert von seinem König geborgt. Zwei Regimenter Bogenschützen und eine Zauberin standen in der Reserve bereit. Alles in allem ein paar eindrucksvolle Einheiten. So weit, so schön. Das Spiel begann und mein freundlicher Gegenspieler erklärte mir, der Verräter ist mein Baummensch. Bitte?!? Mit einem Wort hatte ich bereits vor der ersten Runde 15 Prozent meiner Armee verloren. Ich begann, ein unangenehmes Gefühl zu entwickeln. Hmmm .... Grübel, 280 Punkte Baummensch gegen 45 Punkte Ritter, eine leichte Diskrepanz. Die Antwort der Spielleitung - möglich. Mein ungutes Gefühl erreichte ungekannte Ausmaße. Was also tun? Waldelfen sind schnell und wendig, hoffentlich schnell genug! Also gut, die Waldelfen müßten sich der Entscheidung beugen und eröffneten das Feuer. Ein Pfeilhagel von vielen Langbögen regnete auf ein Regiment der bretonischen Bogenschützen nieder und riß bis auf zwei der Knechte alle in den Tod. Die beiden Überlebenden ergriffen in ihrer Panik die Flucht und kamen erst kurz vor dem Spielfeldrand wieder zum stehen. Der Bretonische General zuckte nur mit den Schultern und flog, zweifellos in finsterer Absicht hoch in die Wolken. Die Flucht der Gemeinen störte die Bretonischen Ritter nicht im geringsten und sie ritten alle auf die Waldelfen zu. Und wieder schwirrten die Pfeile der Waldelfen von ihren Bogensehnen, fielen nun auf das andere Regiment der bretonischen Bogenschützen nieder und verursachte auch hier große Verluste. Die meisten Regimenter der Waldelfen verbrachen ihre Zeit aber damit, sich zu aus der Sichtlinie der bretonischen Ritter zu bringen. Kurze Zeit später tauchte der bretonische General wieder aus den Wolken auf und versuchte direkt vor Taranis zu landen. Ohne Zögern schoß der Waldelf mit dem Pfeilhagel des Verderbens auf den Bretonen. Leider garantiert aber Treffsicherheit noch keine Verwundung und die meisten Pfeile prallten an der Rüstung des Bretonen ab. Der sich anschließende Kampf zwischen den beiden Generälen war sehr blutig. Der Waldelf durchbohrte den Bretonen und wurde anschließend von dessen Greif zerrissen. Der nun herrenlose Greif suchte sich ein neues Opfer und griff die Kampftänzer an. Die umherwirbelnden Elfen gaben eine atemberaubende Vorstellung ihrer athletischen Fertigkeiten ab und der Greif wurde in Handarbeit von ihnen in Stücke geschlagen. Konzentrierter Pfeilhagel regneten beständig auf die Ritter nieder, jedoch ohne durchschlagenden Erfolg. Das Spiel endete mit einem klassischen Unentschieden.

 

3. Spiel des zweiten Tages (zufällige Begegnung)

dh11.jpg (24231 Byte)Autsch, irgendwann mußte es ja so weit sein. Wenn das Gemetzel nur groß genug ist, finden sich auch früher oder später die Untoten ein. Hier war es ein Vampierfürst aus dem Geschlecht derer von Lahmia. Ein Zauberer der dritten Stufe mit übermenschliche Reflexe und einer Frostklinge. Viel eindrucksvoller geht es kaum. Natürlich benötigt ein solcher Fürst auch ein entsprechend großes Gefolge. Er hatte zwei Einheiten seiner Todeswölfe und vier große Horden von Zombies, Ghoule und Skelette um sich versammelt. Drei Vampierfledermäuse, eine Banshees und zwei Fledermausschwärme fühlten sich gleichfalls vom Gemetzel angezogen. Die Waldelfen waren vom Anblick der Untoten wie gefesselt und überließen notgedrungen den Untoten die Initiative. Der Vampierfürst konnte seine Todeswölfe nicht zurückhalten und dieses stürzten sich gleich auf eine vor der Hauptlinie plänkelnde Gruppe von Kundschaftern. Trotz einer sehr genauen Salve mit hohen Verlusten erreichten die Todeswolfe noch die Waldelfen und zerrissen diese. Der Rest der Untoten wankte auf die dünne Linie der Waldelfen zu. Vom Tot ihrer Brüder sehr erzürnt, schossen alle Waldelfen auf die Todeswölfe und verwandelten diese in Nadelkissen. Taranis spannte seinen Bogen und ließ den Pfeilhagel des Verderbens in Richtung der Banshees losschnellen. Diese wurde durch die magische Pfeile entgültig in das Reich des Todes verbannt. Unbeeindruckt von ihren hohen Verlusten wankten die Untoten weiter auf die Waldelfen zu. Die Vampierfledermäuse versuchten in den Rücken der Waldelfen zu gelangen, wurden aber duch die Kundschafter schnell vom Himmel geholt. Kurze Zeit später erreichte die erste Untoteneinheit die Linie der Waldelfen und wurde sofort hart attakiert. Trotz extrem hoher Verluste zeigten sich die Untoten völlig unbeeindruckt und die Schlacht endete nur mit einen "moralischen" Sieg für die Waldelfen.

 
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