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Elric von Melniboné - der Zyklus

ls der Albino Elric, 428 König der Dracheninsel, den Thron besteigt, steht es bereits seit 500 Jahren nicht gut um das Reich von Melniboné. Sein Cousin Yyrkoon entpuppt sich als erbitterter Gegner, denn Yyrkoon erhebt ebenfalls Anspruch auf den Rubinthron. Bei einem Piratenangriff stößt Yyrkoon Elric über Bord, damit dieser unter dem Gewicht seiner schweren Rüstung ertrinkt. Dank der Hilfe Staashas, dem König der Wassergeister, überlebt Elric und tritt den Kampf gegen Yyrkoon an. Dabei erhält er das schwarze, magische Schwert "Sturmbringer". Es saugt seinem Opfer die Seele aus und führt seinem Träger diese gestohlene Lebenskraft zu. Elric wird so zum größten und gefürchtetsten Kämpfer, dem auch Yyrkoon unterliegt. 
Elric von Melnibone (60819 Byte) och Elric zeigt sich gnädig. Er schenkt seinem Cousin das Leben und läßt ihn für ein Jahr Melniboné regieren. Ein verhängnisvoller Fehler. Denn während Elric die Welt durchstreift, reißt Yyrkoon erneut den Thron an sich und versetzt seine Schwester und Elrics Geliebte, Cyrnoril, in einen Zauberschlaf. Von der Angst um Cymoril beinahe in den Wahnsinn getrieben, führt Elric abermals einen unerbittlichen Kampf. Mit Dämonenschwertern bewaffnet tragen Elic und Yyrkoon ihren letzten Kampf aus. Dabei erwacht Cymoril. Als sie versucht, dem Streit ein Ende zu machen und sich zwischen ihren Bruder und ihren Geliebten wirft, durchbohrt sie "Sturmbringer" und saugt ihre Seele aus. Zwar findet Yyrkoon ebenfalls den Tod, aber für Elric ist das kein Sieg mehr. 
chmerzgepeinigt flieht er und wandert ziel- und heimatlos durch die jungen Königreiche. Er erlebt mehrere Abenteuer und findet in dem Ostländer Mondmatt einen neuen Gefährten. Gemeinsam müssen sie schließlich gegen einen neuen Feind bestehen: den "Flammenbringer" Terarn Gashtek, der die Länder verwüstet. Elric wird in die entscheidende Schlacht zwischen Chaos und Ordnung geschleudert. Um gegen die dunklen Mächte bestehen zu können, macht er sich auf die Suche nach magischen Artefakten. Er gelangt in den Besitz des sogenannten "Horns des Schicksals". Eine neue Welt wird ihren Anfang nehmen - unsere Welt -, wenn er nur die Kraft finden würde, es ertönen zu lassen. Doch er ist zu Tode erschöpft, und "Sturmbringer" hat keine Kraft mehr für ihn. Um seinem Freund die Kraft zu spenden, opfert Mondmatt sich und gestattet "Sturmbringer", ihn zu töten. Abermals mit gebrochenem Herzen, aber durch Mondmatts Lebenskraft gestärkt, bläst Elric das Horn des Schicksals und unsere Welt wird erschaffen.  Elric von Melnibone (84576 Byte)
n diesem Augenblick wendet "Sturmbringer" sich gegen seinen Herren, erschlägt Elric und stiehlt dessen Seele. Die letzten Worte der Elric-Saga werden von "Sturmbringer" gesprochen: "Adieu, mein Freund. Ich war tausendmal verderbter als du!"

ISB N 3-453-31060-8 Taschenbuch (1004 Seiten) Wilhelm Heyne Verlag, 80323 München 

 
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