| skarloc.de | Legendäre Helden | Elric von Melniboné |

Elric von Melniboné - das Rollenspiel

Fantasy Sturmbringer ist ein Fantasy-Rollenspiel. In Spielen dieser Art findet das Spielgeschehen weniger auf einem Spielbrett vor den Spielern statt, als in ihren Köpfen bzw. ihrer Fantasie. Mit Hilfe eines Regelwerks konstruieren die beteiligten Spieler Figuren, sogenannte "Charktere", deren abenteuerliche Erlebnisse in einer imaginären Welt sie nachvollziehen. Es ist nicht notwendig, einen derartigen Charakter als ein Ebenbild seiner selbst zu erschaffen - vielmehr sind es gerade die Unterschiede zwischen dem Spieler und seinem Spielercharakter, die den Reiz des Spiels ausmachen. Wie oft hat man schon in unserer Welt Gelegenheit, einen Haudegen, einen Magier, einen adligen Prinzen, einen Söldnerkrieger oder eine wagemutige Piratin darzustellen? Durch das Rollensipel mit derart verschiedenen Charakteren als Stellvertretern kann der Spieler Dutzende höchst unterschiedlicher Leben führen. In Fantasy-Rollenspielen gibt es zwei Arten von Teilnehmern: "Normale" Spieler führen ihre eigenen Charaktere und sind hauptsächlich damit beschäftigt, diese in einer häufig feindlichen Umwelt am Leben zu erhalten und dabei ihren Zielen nachzugehen - z.B. Reichtum und/oder Ruhm zu erwerben. Die zweite Art Spielteilnehmer ist der Spielleiter.
Ihm - oder ihr! - fällt die nicht zu unterschätzende Verantwortung für den Aufbau der Spielwelt und deren Handhabung, Ausgestaltung und Umsetzung ins Spiel zum Nutzen der übrigen Spieler zu. Dabei ist es durchaus möglich, daß eine Person einmal als Spieler und zu einem anderen Zeitpunkt als Spielleiter fungiert. 
Sturmbringer - Das Rollenspiel (86352 Byte) Buch 1 Buch 2 Buch 3 Buch 4
Referenzbuch (59803 Byte) Spielerbuch (74674 Byte) Magiebuch (55240 Byte) Spielleiterbuch (54282 Byte)
Referenzbuch Spielerbuch Magiebuch  Spielleiterbuch
Ein Fantasy-Rollenspiel ist im Ablauf weitgehend ein verbales Wechselspiel zwischen den Spielern und dem Spielleiter, entsprechend den Vorgaben eines Regelwerks. Der größte Teil des eigentlichen Spiels besteht aus reinem Gespräch, abgerundet durch gelegentliches Würfeln, um Ablauf und Ergebnisse von Kampf, Entdeckungsfahrten oder Zufallsereignissen zu variieren. Die Aufgabe der Spielregeln ist es, einen Verhaltensrahmen für alle Beteiligten zu erstellen. Vielen Einsteigern erscheint das Regelwerk anfangs immer "unglaublich umfangreich". Im Vergleich zu den meisten Gesellschaftsspielen stimmt das natürlich. Sobald man sich aber eingelesen hat, wird man schnell merken, daß der größte Teil des Textes Informationen über die - den Beteiligten zumeist noch unbekannte - Welt und deren Bewohner sind. Bedenkt man, daß die eigentlichen Regeln zudem noch voller Beispiele, Wiederholungen und ausführlicher Erklärungen stecken, so sind die Regeln zumeist sogar verhältnismäßig kurz gehalten. Durch den Einsatz von Würfeln wird ein Fantasy-Rollenspiel auf gewisse Weise zum Glücksspiel. Das heißt jedoch nicht, daß bei einem Fantasy-Rollenspiel Geschick und Konzentration nicht erforderlich wären! Ganz im Gegenteil: Fantasy

Rollenspieler müssen Fähigkeiten im Lösen von Problemen, im Umgang mit Freund & Feind und im Fällen schneller Entscheidungen erwerben. Angewandt auf eine Vielzahl unterschiedlichster Abenteuer macht die Kombination dieses Geschicks mit dem Glücksfaktor Fantasy-Rollenspiele für viele Menschen interessanter als irgendein anderer spielerischer Zeitvertreib, der nur auf einem dieser Faktoren beruht.

Elric! ist seit 1993 der Nachfolger von "Sturmbringer" bzw. im englischen Original "Stormbringer". In der zur Zeit aktuellen Fassung sind die Unterschiede zu RuneQuest etwas größer geworden, aber gerade deshalb kann man Elric auch gut als Einsteiger-Rollenspiel benutzen, denn die Regeln sind gegenüber RuneQuest vereinfacht worden. Nachdem Mitte der Neunziger eine kurze Wiederbelebung von Elric! durch Chaosium vorangetrieben wurde, ist es jetzt, Ende der Neunziger wieder still um Elric! geworden. Aber: die Produktlinie ist noch nicht ganz abgeschlossen...

 
zurück: Elric von Melniboné