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Die Schlachten des zweiten Tages

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1. Spiel des zweiten Tages

Imperiale Soldaten (46296 Byte)Im ersten Spiel des zweiten Tages, Erobern nach Szenario 5, versuchten zwei Streitkräfte des Imperiums die Kontrolle über eine Grabkammer auf einem Hügel im Zentrum des Spielfeldes zu erlangen. Mein Kontrahent war ein befreundeter Kurfürst, dessen Truppen aber noch nie gegen die meinen bestehen konnten. Diesmal schickte er eine Ritterarmee ins Feld.

Ein Großmeister mit der Rüstung der Dämmerung und einer Heiligen Reliquie befand sich zusammen mit dem Armeestandartenträger in einen aus 16 Rittern des Inneren Zirkels bestehendem Regiment. Über ihren Köpfen flatterte das Banner des Arkanen Schutzes. Des weiteren gab es noch ein weiteres, aus 10 Rittern bestehendes Regiment. Das Regiment wurde von Held kommandiert. Den Abschluß der Kernregimenter bildete ein Regiment aus 10 Ritter des Weißen Wolfes. Zur Unterstützung befanden sich vier Großkanonen und Zauberer der ersten Stufe mit zwei Magiebannenden Rollen bei der Armee. Der Zauberer konzentrierte sich ausschließlich auf das zweite Zeichen des Amuls und verzog sich dazu in den tiefsten Wald.

Die Ritter begannen den Tanz und ritten, wen wundert es, vorwärts. Die Kanonen zertrümmerten meine beiden Großkanonen und die Höllenfeuer-Salvenkanone. Soviel zum fröhlichen Ritterknacken! Die Ritter blieben mit einer großen Einheit mitten auf dem Hügel stehen, im Wissen das ihnen Beschuß nicht wirklich mehr gefährlich werden konnte. Meine Ritter griffen die Weißen Wölfe an. Der Sieg wurde ihnen aber über 3 Runden versagt. Zwar gewannen meine Ritter die Nahkämpfe mit einen bis drei Verwundungen, doch General und Armeestandarte in Sichtweite ließen die Weißen Wölfe alle Aufriebtests bestehen. Erst in meinen vierten Zug rückte meine Infanterie bis in Angriffsreichweite vor. Es bestand die Hoffnung, daß die große Einheit Ritter entweder die vor ihnen postierten Speerträger angriff und die Flagellanten das Missionsziel bis zum letzten Mann verteidigen sollten, oder sie im gemeinsamen Angriff vertreiben könnte. Die weißen Wölfe schadeten dem Zeitplan erheblich, aber ein Zug sollte noch möglich sein, bei 2+. Es fiel natürlich eine 1 und die Ritterarmee errang für ihren Kurfürsten den ersten Sieg. Weiterhin 5 Punkte und ein überglücklicher Freund. Es sei ihm gegönnt.

 

2. Spiel des zweiten Tages

Zwerge (69644 Byte)Im zweiten Spiel des zweiten Tages, Unerwartete Begegnung nach Szenario 3, trafen die beiden besten Armeen aufeinander, während sie in einer Marschordnung marschieren. Es sollte eine Schlacht zwischen meiner Imperialen Armee und dem uralten Volk der Zwerge werden. Nach den Regeln der 5. Edition hatten meine Truppen stets gewonnen. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Zwerge bereits 8 Punkte und nur ein Massaker würde mir noch den Turniersieg bringen. Also bereitete ich meine Armee auf einen Sturmlauf vor. Männer wollt ihr ewig leben? Dieses Szenario war beim ohnehin schon engen Spielfeld eine wirkliche Herausforderung.

Die Armee der Zwerge verfügte über 2 Kanonen, eine davon mit der Schmiederune. Ein Gyrokopter flatterte umher und zwei Regimenter von jeweils 10 Klankrieger mit Schild und Armbrust, schwitzten in schwerer Rüstung. Unter dem Kommando des Runenschmiedes standen 18 Klankrieger in voller Nahkampfausrüstung. Dieser Einheit hatte sich auch der Armeestandartenträger angeschlossen. Standesgemäß wurde der General, in glänzender Gromrilrüstung und mit der Runenaxt "Reisser" bewaffnet, von einer Leibwache aus 24 Eisenbrecher begleitet. Den passenden Abschluß bildete ein Regiment aus 20 Slayer. Die imperialen Armee begann und schoß aus allen verfügbaren Rohren. Als sich der Rauch des Schwarzpulvers verzogen hatte war die Zwergenkanone ohne Schmiederune zerstört, dafür explodierte aber auch ein Mörser. Der Pegasus flog, mit finsterer Absicht hinter einen Wald, fast neben der Zwergenarmee. 

Für die Zwerge stellten die schnellen Ritter offensichtlich die größte Bedrohung dar und so feuerte, alles was sie hatten, auf diese Einheit. Vier Ritter wurden von Kugeln und Bolzen zerfleddert. Der Gyrokopter konnte keinen Erfolg verzeichnen und stand recht verständnislos direkt vor den Rittern. Die Slayer und Eisenbrecher formierten eine Bärenfalle. Das Zentrum bildeten dabei die Fernkampfeinheiten, während sich an den Flanken die beiden Nahkampfeinheiten positionierten. Sollten die Ritter gegen die Armbrustschützen reiten, würden ihnen die Slayer und die Eisenbrecher in die Flanken fallen. Ich wollte nicht meine stolzen Ritter aus Angst vor der Bärenfalle im Feuerhagel sterben sehen und griff den Gyrokopter an. Der Held beschäftige sich mit der zweiten Einheit Armbrustschützen, konnte sie aber über geraume Zeit nicht aufreiben. Die restliche Armee einschließlich der Höllenfeuer-Salvenkanone rückte geschlossen auf die Zwerge vor. Nur die Musketenschützen und restliche Artillerie blieben stehen. Der Kurfürst schickte den Gyrokopterpiloten vorzeitig zu seinen Göttern und die Ritter schmetterten durch die Regel "Überrennen" erwartungsgemäß in die Armbrustschützen und bekamen den Flankenangriff von beiden Seiten ab, waren aber mutig genug nicht abzuhauen und bestanden den Test. Einen Gliederbonus gab es bereits nicht mehr, also war der Flankenangriff nicht so vernichtend. Leider wurden die Ritter im Nahkampf geschlagen, konnten jedoch weit genug (11 Zoll) fliehen um nicht von den Zwergen eingeholt zu werden. Bei dieser Aktion verlor ein Ritter sein Leben und der Kurfürst bekam im Nahkampf, mit dem Zwergengeneral, eine tiefe Wunde. Die Slayer verfolgten ganze 10 Zoll, die Armbrustschützen 9 Zoll und die Eisenbrecher brachten es nur auf 4 Zoll. Der Stolz der Ritter ließ aber eine endgültige Flucht nicht zu und so sammelten sich die Ritter wieder. 

Die imperiale Infanterie befand sich nun in Angriffsreichweite. Die Flagellanten stürzten sich mit wild rotierenden Flegeln in die Flanke der Armbrustschützen, die Speerträger erreichten die Klankrieger und die Armbrustschützen, mit denen sich bereits der Held beschäftigte. Für drei Hellebardenträger war leider kein Platz mehr, da in der freien Zwergenflanke ein netter kleiner Wald stand, also zogen sie sich zum Viertelbesetzen zurück. Die Höllenfeuer-Salvenkanone zeigte mit 13 Treffern die wahre Macht des Schwarzpulvers und 5 Slayer starrten verständnislos auf die zerschmetterten Körper um sich. Die letzte Zwergenkanone wurde Kleinholz. In gemeinsamer Anstrengung gewannen die Speerträger und der Held den Nahkampf mit vier Punkten, doch die Klankrieger bestanden den Test und blieben. Die Armbrustschützen wollten abhauen, wurden jedoch vom Held verfolgte und gestellt. Die Flagellanten vertrieben die anderen Armbrustschützen und stürmten seitlich in die Slayer. Vermutlich nur, um sich mit ihnen über das Ende der Welt und den Tod im allgemeinen zu unterhalten. Eben Verrückte unter sich. Die Eisenbrecher unterbrachen aber den Disput und fielen den Flagellanten in die Flanke. Im Endeffekt bedeutete dieses den Tod der Flagellanten, die vorher jedoch alle Slayer erschlugen. Die Speerträger wurden von den Klankriegern vernichtet. Die Ritter griffen die Einheit mit 18 Armbrustschützen an, erreichten diese aber nicht. Es fehlte genau ein Zoll. Durch die Angriffsreaktion "stehen und schießen" verloren bei dieser Aktion drei Ritter ihr Leben. Autsch, von vier Verwundungen zwei Einsen und eine Zwei. Die Höllenfeuer-Salvenkanone zeigte wieder mit 14 Treffern ihre wahre Macht und 14 Klankrieger verloren ihr Leben. Der Held auf seinen Pegasus setzte sich hinter die 18 Armbrustschützen. Die Klankrieger versuchten einen Angriff auf die Abteilung mit den 5 Musketenschützen, diese flohen jedoch und, wen wundert es, der Angriff war verdorben. Der letzte Ritter starb und nur der Kurfürst stand noch da. Selbiger griff in Kooperation mit dem Helden die Armbrustschützen an und vernichteten sie. Die Höllenfeuer-Salvenkanone hatte, mal wieder, eine Fehlfunktion und konnte in dieser Runde nichts machen. 

Damit endete die Schlacht unentschieden. Die Zwerge konnten niemanden mehr angreifen und wir mußten wegen der bereits fortgeschrittenen Zeit aufhören. Mein Gegner hatte eine wesentlich längere Leitung als seine Kämpfer groß sind. Für die Spielfeldviertel gab es keine Punkte, aber das war eigentlich egal, da es viertelmäßig unentschieden stand. Das Unentschieden brachte noch einen Punkt, also 6 Punkte insgesamt.

 
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