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Drachenhort

Drachenhort, engl. Version (111120 Byte) Drachenhort (engl. Dungeonquest) ist ein Fantasy-Brettspiel mit einem variablem, in jedem Spiel unterschiedlichen Spielfeld und vier Helden (Charakter), jeder mit seinen ihm eigenen Eigenschaften. Das Spiel kann entweder allein oder mit bis zu weiteren drei Mitspielern gespielt werden. Erfahrungsgemäß liegt die Spielzeit unter einer Stunde und die Chance auf den Sieg unter 50 Prozent. Eine besondere Erwähnung verdient die liebevolle und detaillierte Gestaltung der Karten. Drachenhort, engl. Version (186427 Byte)
Das Spielfeld stellt die Gemäuer der Drachenhortfeste dar. Die Charaktere beginnen das Spiel in jeweils einer der vier Turmkammern und betreten die Drachenhortfeste durch einen von zwei Durchgängen. Jede Runde ziehen die Spieler ihren Charakter auf ein angrenzendes Quadrat des Spielfelds.
Diese Felder sind zunächst leer. Sie werden erst beim Betreten durch eine Spielfigur mit einer zufällig gezogen "Bodenkachel", dem Raumteil (in der englischen Ausgabe "Room Tiles"), belegt.
RaumteilDas Spielziel ist die Drachenhorstfeste zu betreten, den Weg durch die Gänge und Verliese zur Schatzkammer in der Mitte zu finden, diese zu plündern und durch das Erreichen einer der vier Turmkammern wieder lebend zu entkommen. Dafür stehen 26 Runden zur Verfügung. Als Zeitanzeige dient eine Sonnenbahn auf dem Spielbrett. Jede Runde wandert der Sonnenkegel weiter. Erreicht der Marker das Schädelfeld endet das Spiel und jeder Spieler, dessen Charakter sich noch innerhalb der Festung befindet, sollte nicht darüber nachdenken, was seinem Helden nach Sonnenuntergang in den Gängen der Drachenhortfeste zustößt.
In den Gängen, Kammern und Korridoren der Drachenhorstfeste begegnen den Charakteren die unterschiedlichsten Monster, Fallen und zahlreiche andere kleine Gemeinheiten, die einem Helden das Leben schwer machen. Begegnet man einem der Monster (Chaosmeister, Todeskrieger, Ork, Goblin oder Bergtroll) kann sich der Charakter für Angriff, Flucht oder Abwarten entscheiden. Abhängig von seiner Entscheidung reagiert das Monster gemäß einer Tabelle auf einer zufällig gezogen Monsterkarte. Der eigentliche Kampf wird nach dem Prinzip von "Stein-Schere-Papier" entschieden.
RaumteilHat man endlich alle Widerwärtigkeiten überwunden und die Schatzkammer erreicht, darf man zwei Schatzkarten und eine von sieben Drachenkarten ziehen. Sechs davon zeigen einen schlafenden Drachen. Solange man diese erwischt, kann man in der nächsten Runde abermals ziehen oder sich mit seinen ergatterten Schätzen aus den Staub machen. Zieht man aber die Karte des erwachten feuerspeienden Drachen, so ist der Charakter in ernsthaften Schwierigkeiten. Man verliert alle Schätze, landet auf einem angrenzenden Feld und mit dem zwölfseitigen Würfel wird ausgewürfelt, wieviel Lebenspunkte der Charakter bei dieser Aktion verliert. Überlebt der Charakter, kann er es natürlich nochmals wagen, da der Drache wieder einschläft. Trotzdem sollte man dabei bedenken, ob die Zeit noch für den Rückweg reicht.
Die deutsche Ausgabe von Drachenhort (der Name ist wohl an den schwedischen Originaltitel Drakborgen angelehnt) ist erfreulicherweise ähnlich schön gestaltet wie die englische Ausgabe "Dungeonquest". Einiges wurde leicht geändert. So gibt es z. B. nur 7 statt 8 Drachenkarten, dafür aber 7 Magische Ringe statt der 4 Ringe in der englischen Ausgabe.

Held (100109 Byte)

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Drachenhort, deutsche Ausgabe (174279 Byte)

Held (99646 Byte)

Held (103979 Byte)

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