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Formation "Im Wald"

   

aldelfen... Ein sehr harter Brocken, für die Echsen sowieso. Derjenige, der den Slann auf diese Sänfte gesetzt hatte, war bestimmt ein Waldelfenspieler, wenn nicht Orion höchstpersönlich. Nichts gegen die Waldelfen, sie sind sowieso meine Lieblingselfen, außerdem bin ich ein stolzer Besitzer einer mächtigen 5000 Punkte WE-Armee, aber in diesem Fall handelt es sich ja um die Probleme der Echsen und sie sind nicht zu unterschätzen. Unser Slann, die Seele und die Führungskraft stellt für die Waldelfen nämlich eine wunderbare Zielscheibe dar. Und die zögern auch nicht damit, ihre Fertigkeiten im Umgang mit dem Bogen eindrucksvoll zu demonstrieren. Meine schlimmste Niederlage gegen sie war, als mein Slann schon im zweiten Zug der Elfen den Geist aufgegeben hatte und so wurde es zur Regel ...
as dafür tun?... Am liebsten sich verstecken, es gibt ja immer wieder Bäume oder Gebäude auf dem Feld, daher wird die Aufstellung vom unseren General zum einem lebenswichtigen Faktor im Spiel. Ein großer schöner Laubbaum und die Sache ist gerettet. Außerdem soll man wenn die Punkte erlauben, den Slann der höchsten Magiestufe nehmen, den Lord also. Er mit seinen 8 LP, mit dem Schild der Alten und dem Bernsteinamulett ausgerüstet ist nur sehr schwer zu erschießen. Ich weiss, die ältesten Slanns begeben sich nur ungern auf das Schlachtfeld, aber wenn alle andere von den Waldelfen niedergestreckt sind... Ansonsten, wenn das Spiel im Bereich 2000-3000 Punkte abläuft, dann die dritte Stufe, immerhin 6 LP, aber nicht weniger, sonst ist das Spiel verloren, oder so gut wie verloren. Gute Taktik wäre allerdings auch, zwei , wenn nicht drei Slanns auf dem Spielfeld, das würde gut ankommen, ich habe leider nur einen, aber die, denen die 90 DM für eine Kröte nicht zu schade sind, können es mal probieren, ich wette, das würde gut funktionieren. Erstmals haben die Elfen schon zwei Zielscheiben, zweitens bedeutet der Verlust vom einen dann nicht unbedingt baldige Niederlage. Ok, genug vom Slann, beschäftigen wir uns mal mit der Aufstellung der Kohorten. Wie bekannt, sind die Waldelfen schnell. Schnell, wendig und kämpfen gern in lockeren Formationen. Aber es gibt da auch die Baummenschen und Dryaden, die sich nicht nur schnell bewegen können (B6 und B5) sondern auch einiges im Nahkampf einstecken können. Dann gibt es die Falkenreiter und die Kampftänzer und die Kundschafter und... und so weiter. Gott sei Dank es gibt keine Kriegsmaschinen, aber das haben die auch nicht nötig.
lso mein größtes Problem im Kampf gegen die Waldelfen war schon immer folgendes, meine große Regimenter oder Stegadons blieben immer an irgendwelchen wild herumspringenden Kampftänzern, herumwachsenden Baummenschen oder sich dahintreibenden Dryaden hängen. Die obengenannte Einheiten sind alles sehr starke Gegner, die auch in Unterzahl eine ganze Weile den Widerstand leisten können. Und so kam es auch dass meine 30 Speerträger plötzlich an einem Baummenschen drei Runden lang zu knabbern hatten, bis er umfiel, oder meine Stegadons, die von dem Schattentanz verwirrt und wahrscheinlich halb verängstigt waren haben im ganzen Spiel es nicht geschafft an schlappen fünf bis zehn Kampftänzern vorbeizukommen. Und somit waren meine stärksten Angriffstruppen außer Gefecht gesetzt, ich habe mal nachgezählt, 500 Pkt. Waldelfen haben fast das ganze Spiel lang meine 1500 Pkt. Echsen aufgehalten, die restlichen 2500 Pkt. waren damit beschäftigt, meine restlichen 1500 Pkt. regelrecht mit den Pfeilen wegzuschießen und mit den Lanzen durchzubohren. Seit dem Tag stelle ich nie im Kampf gegen die "Grünen" große Saurus-Regimenter auf, keine Skinks-Regimenter mit Kroxigoren in der Mitte und keine Stegadons in der vorderen Reihe.
ie mache ich es also? Saurus werden gesplittert, es gibt dann 4 Regimenter je 15 Viecher, wenn zwei beschäftigt sind können die andere zwei entweder in der Flanke helfen oder weiter vorstürmen. Stegadons warten jetzt in Reserve, bis die Elfenregimenter geschwächt sind und in einer Entfernung stehen, die den Angriff und einen nachfolgenden Aufprall erlaubt, wenn die dann noch leben, dann hilft wirklich nichts mehr :-))) Alle Skinks werden im Vorderfront platziert, in lockeren Formationen, sie fangen den Abschuss ab, beschäftigen wenn es geht die Kampftänzer, bremsen die Streitwägen ab (wenn es sie gibt, und es gibt sie tatasächlich immer wieder). Also kurz gesagt, die Skinks werden es kaum überleben. Ich habe gerade im Forum gesehen , Iskrit nannte es eine Skavensklaventaktik, die er bei Zwergen nur zähneknirschend einsetzen würde oder so... Ja, so ist es, aber es sind auch keine Zwerge, also habe ich keine Probleme mit meinen Zähnen :-) In der Zeit aber können meine Saurus die Mitte durchschlagen, die Echsenreiter können schon mal die Flanken in Angriff nehmen. Die Waldreiter, die unter Umständen dasgleiche versuchen, sollen eigentlich für die Echsenreiter kein Problem werden, sie sind viel zu schwach, um ein ernstes Hindernis abzugeben, für den Fall "Falsche Flucht" von den Waldreitern haben wir ja immer noch ein zweites Echsenregiment auf der Flanke.
ie Teradons... man weiss nie wie es läuft. Im Kampf gegen die Falkenreiter sind sie ziemlich verloren, ihre Stärke liegt woanders. Sie können aber, zumindest ein Teil von ihnen, eine Weile den Slann von den Falkenreitern oder Adlern beschützen, währende die andere Hälfte sich um die Waldelfenmagier kümmert. Wenn ich so einen auf einer Falke sehe, dann sowieso, die Kerle sind gefährlich...
nd so weiter und so fort... Wenn man es mit ein paar Saurus nach hinten geschafft hat, an die Bogenschützen, und der Slann ist immer noch am Leben, gerade dann kann man schon mal etwas aufatmen. Mit Sotek's Segen und dem Glauben an die Alten...
nd noch etwas, wie ich festgestellt habe, das Ergebnis einer Schlacht zwischen den Waldelfen und Echsen hängt sehr stark von der Punktezahl ab. Und zwar, je mehr Punkte, desto besser stehen die Echsen da. Unter 2000 Punkten sieht es aber sehr schlecht für sie aus. Man kann es glauben oder nicht, aber bei mir ist es so. Eigentlich klingt es auch ganz logisch,z.B. je mehr Truppen, desto größer ist die Chance, dass eine schlagkräftige Einheit es bis nach hinten schafft, um die Bogenschützen zur Rede zu stellen...

 
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